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23.12.2011

Die Sächsische Zeitung berichtet ...

 

Pellets statt teurem Öl und Gas

Der Holzbrennstoff ist rund 40 Prozent preiswerter. Eine Anlage kostet aber Tausende Euro mehr. Warum die Nachfrage trotzdem wächst.

Von Olivia Konieczny

Dort, wo früher der Öltank stand, liegt jetzt ein Berg kleiner beiger Röllchen. Fünf Tonnen sind es, wenn Rudolf Sparla seine jährliche Lieferung Holzpellets bekommt. Damit beheizt er sein Einfamilienhaus in Meerbusch bei Düsseldorf. Schon vor fünf Jahren stieg der Hausbesitzer vom Öl auf die alternative Heiztechnik um - und Sparla ist zufrieden: „Bis jetzt haben wir nicht im Kalten gesessen. Das Ding läuft einwandfrei."

Wie Sparla entscheiden sich immer mehr Deutsche für den Naturbrennstoff Holz. Gab es 2003 bundesweit erst 19000 Pellet-Heizungen, waren es nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) 2010 bereits 140000 installierte Geräte. Außer Haus- und Wohnungseigentümern setzen zunehmend Gewerbebetriebe, Kommunen oder Kirchen auf den nachwachsenden Brennstoff. Dafür sprechen mehrere Aspekte:

Hoher Heizwert beirelativ günstigem Preis

Ein Grund sind die steigenden Preise für Heizöl und Gas - und der vergleichsweise niedrige Preis von Pellets. Sie werden aus Restholz gepresst, etwa aus Sägemehl oder Hobelspänen. Der Preis für Pellets liegt laut DEPV rund 40 Prozent unter dem für Heizöl und Gas. Weil der Druck bei der Pressung sehr hoch ist, haben Pellets einen hohen Heizwert: Zwei Kilogramm ersetzen einen Kubikmeter Erdgas oder einen Liter Heizöl.

Hohe Anschaffungskosten amortisieren sich schnell

Zwar bringt ein Umstieg zunächst höhere Anschaffungskosten mit sich: 15 000 Euro hat Sparla für seine Holzpellet-Heizung bezahlt. „Das sind circa 4 000 Euro mehr als für eine Ölheizung." Nach fünf bis sieben Jahren rentiere sich die Investition aber, sagt Heike Wübbeler von der EnergieAgentur.NRW.

Einbau einer Pelletheizungwird staatlich gefördert

Privat genutzte Anlagen mit bis zu 100 Kilowatt werden zudem staatlich gefördert. Die Unterstützung beträgt 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung. Sparla bekam 1500 Euro, seine Heizung kaufte er im Mai 2006. „Die Kosten habe ich fast schon wieder rein", sagt er heute.

Der Einbau einer Pelletheizung wird aber nur bei Gebäuden, die vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden, gefördert. Seit September dieses Jahres muss darüber hinaus eine Umwälzpumpe im Heizungssystem die Anforderungen der Effizienzklasse A erfüllen. Es gelten unterschiedliche Mindestförderbeträge: für Pelletöfen mit Wassertasche sind es 1000 Euro, für Pelletkessel 2000 Euro und für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und mit einem Speichervolumen von mindestens 30 Liter pro Kilowatt 2500 Euro.

www.bafa.de

Holz gilt als klimafreundlicher Energieträger

Für viele sei die Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend, sagt Wübbeler. Es gibt aber noch einen anderen Grund: Holz gilt als klimafreundlicher Energieträger, weil beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie ein Baum in seiner Wachstumsphase gespeichert hat. Auch wenn Holz sich auf natürliche Weise im Wald zersetzt, gelangt das zuvor aufgenommene zurück in die Atmosphäre.

Die Klimagasemissionen beim Verfeuern von Pellet-Heizungen seien gering, sagt Anja Nowack vom Umweltbundesamt (UBA). Das Öko-Institut rechne für einen modernen Pelletofen mit etwa einem Zehntel Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einer modernen Gas- oder Ölheizung. Bezogen auf die Gesamtökobilanz seien gänzlich klimaneutrale Pellet-Heizungen jedoch die Ausnahme: Allein beim Transport des Holzes kämen fossile Brennstoffe zum Einsatz. Die Transportwege sind allerdings kürzer als bei anderen Heizstoffen: Laut DEPV werden Pellets in Deutschland zu 85 Prozent aus Restholz hergestellt, das in heimischen Sägewerken anfällt.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff

Holz wächst zwar nach, ins Unendliche steigern lässt sich der Verbrauch aber nicht. Versorgungsengpässe seien auf absehbare Zeit jedoch nicht zu erwarten, versichert der DEPV: Rein rechnerisch könnten in Deutschland mit heimischen Holzpellets eine Million Heizungen betrieben werden.

Als Alternative zu fossilen Brennstoffen wächst der Markt mit den Presslingen. 1,75 Millionen Tonnen wurden laut DEPV in Deutschland 2010 hergestellt. Mehr als 70 Betriebe produzierten Pellets, sagt Wübbeler. Weitere Werke seien geplant oder bereits im Bau. „Noch ist es ein Nischenmarkt, aber das Interesse der Menschen an ökologischen Energieträgern wächst." Besonders Ölkunden stiegen immer häufiger auf Holzpellets um.

Nachteil größere Feinstaubbelastung

Beim Thema Feinstaub, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein, ist die Bilanz der Pellets schlechter: Zwar emittierten Pellet-Öfen laut UBA weniger als andere Holz- oder Kohlefeuerungen. Im Vergleich zu Gas- oder Ölheizkesseln stoßen sie aber mehr Feinstaub aus. Allerdings habe sich die Technik weiterentwickelt, auch seien die Emissionsgrenzwerte für kleine und mittlere Feuerungsanlagen verschärft worden. (dpa)

 

 

 

August 2011

Die Sächsische Zeitung berichtet ein weiteres Mal über den zukunftsträchtigen Brennstoff Holzpellets.

 

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Juni 2011

German Pellets "Genussrechte"

 

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Vorteil für Pelletkunden: Genussrechtsinhaber, die zugleich Kunde der German Pellets-Gruppe sind und als Endverbraucher Holzpellets von German Pellets beziehen, erhalten neben dem jährlichen Zins eine Gutschrift von 20, - Euro pro bei der German Pellets-Gruppe gekaufter und bezahlter Tonne Holzpellets. Dieses Angebot gilt für haushaltsüblichen Mengen bis zu 10 Tonnen pro Jahr und pro Anleger.

 

 

Juni 2011

Presseinformation der German Pellets GmbH zur Übernahme der „FireStixx"-Gruppe


Die German Pellets GmbH Wismar hat mit Wirkung zum 1. Januar 2011 die Blieninger-Unternehmensgruppe Vilsbiburg mit den Marken „FireStixx" und „pelprotec" übernommen.

Die Blieninger-Tochter FireStixx Holzenergie GmbH zählt zu den führenden Holzpellet-Händlern im deutschsprachigen Raum. „FireStixx" ist neben „German Pellets" die bekannteste Marke für Holzpellets in Deutschland, Österreich und Italien. Mit erworben wurden die Patente an „pelprotec", einer innovativen und einzigartigen Beschichtungstechnologie für eine staubfreie Beschickung, einen höheren Heizwert und verbesserte Fließfähigkeit.

Mit der Übernahme der Blieninger-Unternehmensgruppe hat German Pellets auch die Geschäftsbereiche Sägerestholz, Logistik sowie Pflanz- und Gartenerden übernommen. Zu letzterem gehören die Marken „Faserland", „TERRAfit" und „Torbo Holzfaser".

Die konsolidierte Gesamtleistung der Blieninger-Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2010 betrug rund 84 Millionen Euro, bei einem positiven Ergebnis im einstelligen Millionenbereich. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

German Pellets baut mit der Übernahme seine Marktstellung in Mitteleuropa weiter aus. Zum Portfolio gehören neben „FireStixx" die Marken „German Pellets" und „German Horse Pellets". „Im Rahmen unserer Zwei-Marken-Strategie für Pellets kommt sowohl den Händlern von FireStixx als auch von German Pellets eine bedeutende Rolle zu", sagt German Pellets-Inhaber Peter Leibold. Die Marke „FireStixx" sowie die gesamte Blieninger-Gruppe werden als eigenständige Einheit geführt und weiterentwickelt.

„In einem einerseits von Wachstum, andererseits von Konsolidierung geprägten Markt haben wir neben der Marke ,German Pellets' mit ,FireStixx' die bekannteste Holzpellet-Marke erworben", sagt Peter Leibold. Mit einer Zwei-Marken-Strategie könne das Unternehmen den Bedürfnissen des Marktes wesentlich besser entsprechen als bisher, so Leibold weiter. Im Bereich Tierhygiene werden die Produkte unter der Marke „German Horse Pellets" vertrieben.

„FireStixx ist exzellent organisiert, hat die höchsten Qualitätsanforderungen an Pellets im europäischen Privatverbrauchermarkt und mit ,pelprotec' ein Instrument an der Hand, welches den Heizwert erhöht, die Fließfähigkeit des Produktes verbessert und somit Pellets noch effektiver macht", sagt der Pelletproduzent. Darüber hinaus ergänze die Firestixx-Logistik das Logistikkonzept von German Pellets.

Die Blieninger-Gruppe wurde vor über 50 Jahren gegründet und ist seitdem im Handel und der Veredelung von Sägerestholz tätig. Seit 2001 konzentriert sich das Unternehmen auf den Handel und die Produktion von Holzpellets. Das Unternehmen hält darüber hinaus Anteile an einer Pelletproduktion in Österreich. Über 60 Händler in Deutschland, Österreich und Italien gehören zum Franchise-Vertriebssystem von FireStixx.

Die Beteiligung an der österreichischen FireStixx-Produktions GmbH im Bundesland Salzburg stellt einen weiteren Baustein im regionalen Versorgungskonzept der German Pellets-Gruppe dar. Ziel ist, Verbraucher auf kurzen Wegen und somit kostengünstig mit Pellets zu versorgen. Dabei baut die weitere Entwicklung auch auf die enge Beziehung zu den bisherigen FireStixx-Partnerproduzenten.

Die Geschäftsbereiche Sägerestholz, Logistik, Pflanzen- und Gartenerden werden künftig innerhalb der Blieninger-Gruppe einen eigenen Geschäftsführungsbereich darstellen. Damit ist die Grundlage gelegt, sowohl den Produzenten von Sägerestholz als auch den Verbrauchern Planungssicherheit für die Zukunft zu geben.

Die German Pellets GmbH wurde 2005 in Wismar gegründet und hat sich mit ihren neun Produktionsstandorten zum größten Hersteller von Holzpellets in Deutschland und Europa entwickelt. German Pellets ist seit diesem Jahr am Kapitalmarkt präsent. Eine Anleihe im Volumen von 80 Millionen Euro im Segment Bondm der Börse Stuttgart sowie im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse ist seit dem 1. April 2011 börsennotiert.

 

 

05.04.2011

Frühjahrsaktion 2011

Durch den großen Erfolg im letzten Jahr,
haben wir auch dieses Jahr unsere Frühjahrsaktion bei der Sie ihre Pellets-Qualitätspellets zu günstigen Konditionen erhalten.

 

14.01.2011

WIR sind zertifiziert...

Jetzt haben Sie noch mehr sicherheit beim Pelletkauf.

Wir sind nach neuer EN Plus Norm zertifieziert.

 

 

ENplus - Das neue Qualitätssiegel für Pellets

Holzpellets sind ein umweltfreundlicher Brennstoff, der für ein CO2-neutrales Heizen mit größter Energieeffizienz steht. Die kleinen Sticks werden immer beliebter: So wurden im vergangenem Jahr rund 25.000 neue Heizkessel installiert. Um der wachsenden Zahl an Pelletnutzern einen Brennstoff mit hoher Qualität zu bieten, unterliegen Pellets allgemein geltenden Normen. 2010 gibt es eine neue Normierung für Pellets: Die EU-Norm EN 14961-2. Diese löst die bisher gültige DIN-Norm ab.

Dadurch wird erstmals ein Biomassebrennstoff europaweit vereinheitlicht. National gültige Normen und die darauf basierenden Zertifikate verlieren damit ihre Gültigkeit.

In Anlehnung an die neue Norm führt das Deutsche Pelletinstitut ein Zertifizierungsprogramm ein. Das Zertifikat ENplus erfüllt mit seinen Auflagen nicht nur die neue EU-Norm, sondern übertrifft diese in vielen Punkten. Das neue Qualitätssiegel sorgt so für möglichst geringe Emissionen und ein störungsfreies Heizen bei gleichzeitig hohem Brennwert. (Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH)

 

 

 

27.10.2010

NEU - Grenzwertgeber für Ihr Pelletsilo - NEU

 

 

25.10.2010

Studie der Agentur für Erneuerbare Energien

Privathaushalte, die ihren Wärmebedarf ganz oder teilweise aus Erneuerbaren Energien decken, sparten im Jahr 2009 verbrauchsgebundene Heizkosten in Höhe von durchschnittlich 595 Euro. Trotz verhältnismäßig niedriger Preise für konventionelles Heizöl und Erdgas wären diesen Haushalten erhebliche Mehrkosten entstanden, wenn sie ihren Wärmebedarf nur mit fossilen Brennstoffen gedeckt hätten. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch in privaten Haushalten lag im Jahr 2009 bei 10,7 Prozent.

 

 

08.07.2010

Einbau von Öko-Heizungen wird wieder gefördert

Berlin: Haus- und Wohnungsbesitzer können wieder Staatshilfe beim Einabu von Öko-Heizungen bekommen. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hob am Mittwoch die Sperre für rund 115 Mio. Euro auf. Damit können Kredite mit Hilfe der Staatsbank KfW verbilligt werden, um inHeizungen etwa mit Solarkollektoren oder Holzpelletskesseln zu investieren. Im Mai hatte das Finanzministerium die Mittel gesperrt, was auf Kritik auch innerhalb der Regierung etwa vom Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) stieß. Bis Mai waren schon weit über 300 Mio. Euro an Förderungen bewilligt worden, die laut Ministerium etwa 2,8 mrd. an Investitionen auslösten. Das ursprüngliche Gesamtvolumen von rund 450 mio. Euro für dieses Jahr soll nun mit der Freigabe der 115 Mio. Euro wieder erreicht werden.